Die Herkunft der Homöopathie
Die homöopathische Heilmethode wurde von 1796 an von Samuel Hahnemann, einem Arzt und Wissenschaftler in über 50 Forschungs- und Praxisjahren erprobt und publiziert. Er und seine Schüler praktizierten und lehrten die neue Heilmethode vor allem in Deutschland, Frankreich und Nord-und Mittelamerika.
Die Kenntnisse der traditionellen Heilpflanzenkunde Europas und Amerikas flossen in den Arzneimittelschatz der Homöopathie mit ein. Die überwiegend sehr giftigen Arzneien der universitären Medizin dieser Epoche wurden von Hahnemann ebenfalls integriert jedoch in stark verdünnter homöopathischer Form.
Völlig neu für die damalige Zeit war die Vorstellung, daß es eine Beziehung zwischen körperlichen Symptomen und dem individuellen Befinden gibt. Ebenfalls ungewöhnlich ist leider bis heute der Ansatz durch sanfte Anstöße Heilung von innen heraus zu fördern statt Symptome kurzfristig durch drastische und gefährliche Methoden niederzuzwingen.
Praxis und Theorie der Homöopathie werden kontinuierlich von Heilkundigen aus aller Welt durch klinische Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse erweitert. In vielen Ländern der Erde ist die Homöopathie ein fester Bestandteil der Heilkunde, sie wird an Universitäten und unabhängigen Instituten, auch in Deutschland erforscht und gelehrt, in Kliniken, Praxen und natürlich in vielen Haushalten praktiziert.
Über 60% der Bevölkerung haben bereits gute Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln gemacht und viele Krankenkassen haben das Bedürfnis ihrer Kunden nach einer Medizin ohne Nebenwirkungen erkannt und die Homöopathie in den Leistungskatalog aufgenommen.
In Deutschland können Heilpraktiker und Ärzte zertifizierte Ausbildungen für klassische Homöopathie absolvieren, diese sorgen für ein hohes Qualitätsniveau dieser sehr komplexen Heilmethode.
Parallel dazu gibt es die Laienhomöopathie, die sich auf die Akutbehandlung für den Hausgebrauch mit der sogenannten Hausapotheke konzentriert.