Kinder

und Naturmedizin

Die Naturheilkunde bietet für Kinder Therapiemethoden, die so sanft wie möglich die natürliche Selbstheilungskraft anregen. Dazu gehören mild wirkende Heilpflanzen und homöopathische Mittel, behutsame Reflexzonenbehandlung und unterstützende Ernährung. Ein telefonisches oder persönliches Vorgespräch mit den Eltern hilft dabei, für die Kinder und Jugendlichen eine altersgerechte und möglichst entspannte Situation in der Praxis zu gestalten.

Die Seele des Kindes ist das Allerheiligste im Tempel der Menschheit. In ihr lagert das Glück und die Freiheit der Welt.


— Erich Mühsam

Neugeborene und Naturmedizin

Bei Neugeborenen behandle ich in der Regel nicht nur die Beschwerden der kleinen Patienten sondern bei Bedarf auch die Mutter zum Beispiel bei Brustentzündung oder Erschöpfung.
Bei den Kleinsten kommen nur sehr milde Heilmittel zum Einsatz, zum Beispiel bei:

Gelbsucht
Trinkschwäche
Erbrechen und Durchfällen
Unruhe und Schlafstörungen

Kleinkinder und Naturmedizin

Wenn Kinder sich weiterentwickeln, zeigen sich immer deutlicher ihre individuellen Wesenszüge. Stärken und Schwächen, Vorlieben und Abneigungen helfen dabei, naturmedizinische Behandlungen genauer an die Bedürfnisse anzupassen. Häufige Beschwerden sind in diesem Alter:

Infekte der Atemwege
Neurodermitis und Windelekzem
Krämpfe
Entwicklungsstörungen

Schulkinder und Naturmedizin

In diesem Alter werden die Kinder direkter in die Behandlung miteinbezogen, sie können nun eher selber formulieren, was sie stört oder beunruhigt. Mit Spielen oder Malen drücken sie ihr Befinden aus und helfen dabei eine passende Behandlung zu finden. Typische Beschwerden im Schulalter sind:

Entwicklungsstörungen
Erwartungsängste und Einnässen
Schulkopfschmerzen und Migräne
Tic Störungen

Jugendliche und Naturmedizin

Für Jugendliche kann es schwierig werden, über manche Beschwerden zu sprechen. Viele Themen in der Pubertät sind schambesetzt und sie in Gegenwart der Eltern zu besprechen, kann unangenehm sein. In der Praxis biete ich deshalb eine „gemischte Anamnese“ an. Ein Teil des Gesprächs findet gemeinsam statt, ein Teil ohne Eltern und das Behandlungskonzept wird zum Schluss zusammen besprochen. Häufig geht es dabei um:

Essstörungen

Hormonelle Störungen

Depressive Verstimmungen

Allergien

Schulmedizin und Naturheilkunde

Ärztliche Befunde und Operationsberichte, Laborbefunde und Arzneiverordnungen beziehe ich in die Behandlung mit ein. Während einer schulmedizinischen Behandlung kann die homömöopathische zum Beispiel schon beginnen. Für die Patienten ist es mit Sicherheit förderlich, das Beste aus beiden Welten zu bekommen.